Kinder  definieren in den ersten Jahren Ihrer Schulerfahrung - im Grundschulbereich - ihre Beziehung zum Lernen und legen so wichtige Grundsteine Ihrer Bildungsbiographie. Besonders die sogenannten „MINT – Fächer“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) sind hierbei wichtige Lerngrundlage, didaktische Herausforderung und hoher Lernanspruch zugleich.

Hier setzt das Projekt „Einstein macht mobil“ an und möchte versuchen durch altersgerechte Experimente, und praktische Versuche, Kinder mit in die Welt der Wissenschaft, Technik und naturwissenschaftlichen Zusammenhänge zu nehmen. Durch die Ausstattung mit einem Experimente Koffer und die Unterstützung von jungen Multiplikatoren soll hier ein regelmäßiges erfahrbares Experimentierangebot als „mobiles Labor“ mit den Inhalten der „MINT Fächer“ entstehen. Im Rahmen der Ganztagsbeschulung werden zunehmend auch in Grundschulen Angebote für den Nachmittagsbereich gestaltet. In 1 - 1,5 Stunden werden durch externe Unterstützung viele Arbeitsgemeinschaften im Freizeitbereich angeboten. Die Nachmittagsangebote zeichnen sich derzeit jedoch oft durch einen betreuenden Charakter aus, selten werden Inhalte des Lehrplans praktisch aufgegriffen. Das Projekt soll hier platziert werden und genau diese Verbindung zwischen Lerninhalten und erfahrbaren Erlebnissen schlagen.

In einem Jahr Projektlaufzeit werden in 11 Hildesheimer Grundschulen mit Nachmittagsunterricht, wählbare Experimentier- AG´s von Studierenden aus „MINT Fächern“ angeboten und durch ein fachliches Projektleitungsteam unterstützt. Der durch die Stiftung Jugend forscht e.V. ausgerichtete jährliche Wettbewerb „Schüler experimentieren“ wird seit Jahren eher selten von Grundschulen frequentiert.

Fernziel des Projekts „Einstein macht mobil“ ist die Heranführung und Anmeldung der beteiligten Grundschulen zum Wettbewerb „Schüler experimentieren“.